Home
Panische Lesebühne
Programme
Biografisches
Panisches Webmuseum
Bücher
CDs
Pressestimmen
Pressefotos
Auftritte
Empfehlungen
Kontakt + Booking
Kontakt-Formular
Impressum

 

KENNEDY LEBT!

Die Unwahrheit über den Mord an John F. Kennedy

Von Hans-Jürgen Lenhart 

Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt

ISBN 978-3-8370-8378-1 PB, 236 S., € 20,- (inkl. MwSt.)

 

Dieses Buch bietet keine neuen Verschwörungstheorien zum Kennedy-Mord im Jahre 1963, sondern spielt mit ihnen und nimmt sie zum Ausgangspunkt von phantastischen Geschichten. Es handelt sich um Kurzgeschichten, die die mysteriösen Umstände um den Kennedy-Mord aufnehmen, weiterspinnen und dabei ein absurdes Paralleluniversum des Leben Kennedys entstehen lassen. Dabei spielt der Autor auf fast schwarzhumorige Weise mit Elementen der Ermittlungen. Letztlich stellt er damit auch die Verschwörungstheoretiker selbst infrage, die sich weniger dafür interessieren, dass hier ein Mensch ums Leben kam, als dass ihre Versionen meist fragwürdigen Interessen dienen. Jetzt bricht der Sieger des Hessischen Poetry Slams von 1999 endlich sein Schweigen.

Was also wäre gewesen,

  • wenn Kennedy durch Zufall Oswald gekillt hätte?
  • wenn Oswald Ruby gekillt hätte?
  • wenn Kennedy überlebt hätte?
  • wenn Kennedy gar kein Berliner war?

Es geht aber auch um Lady Diana, einen Mistkäfer, das Wetter an jenem denkwürdigen Tag, geheimnisvolle Spielfiguren, einen Geist, Gardinenstangen, Kennedys Uhr und einen Regenschirm. Aufgeklärt wird das Attentat natürlich auch, aber erst im Jahr 2091, was deshalb hier nicht so wichtig ist.

Heraus kommt ein Lesevergnügen, wie Sie es sich bisher noch nicht vorstellen konnten, ohne dass die ernsthaften Aspekte und politischen Hintergründe zum Thema ausgelassen werden.

 


LESEPROBE

Aus „Volksverbundenheit", Hans-Jürgen Lenhart, Kennedy lebt!

(John F. Kennedy will auf seiner Wahlkampffahrt durch Dallas an jenem denkwürdigen 22.11.1963 das einfache Volk persönlich kennenlernen. Dazu lässt er die Präsidentenlimousine an der Dealey Plaza stoppen und verlässt sie. Er will in ein willkürlich ausgewähltes Gebäude gehen und dort mit einem spontan ausgewählten Angestellten reden.)

… Kennedy und seine Frau Jackie sowie Gouverneur Connally mit Gattin wie auch der inzwischen hinzu gestoßene Vizepräsident Johnson aus dem zweiten Wagen sowie zwei Dutzend Reporter und Sicherheitsleute bewegten sich auf den Eingang des Gebäudes zu. Kennedy las die Schrift darüber und sprach zu Connally:
    „Texas School Book Depository – ein Schulbuchlager. Warum nicht? Gehen wir also hinein. Und verstehen Sie mich richtig. Ich möchte nicht den Chef des Hauses sprechen, sondern es wird mir ein Spaß sein, jemanden sozusagen im Hinterzimmer bei der Arbeit zu überraschen. Ich glaube, die Chance dazu ist in den höheren Stockwerken größer. Die Leute, die mich sehen wollen, halten sich in der Regel eher in den unteren Stockwerken auf. Gibt es einen Fahrstuhl hier? Ah ja, das ist gut. Nehmen wir doch einfach eine höhere Etage, z. B. den sechsten Stock. Wir nehmen den sechsten Stock und ich schaue einmal in einen Raum, der auf der anderen Seite der Straße liegt. Vielleicht hängen ja nicht alle am Fenster. Los beeilen Sie sich, damit da im Haus nicht alles zusammenläuft und uns folgt. Lassen Sie mich aber bitte zuerst gehen."
    Kennedy ging zügig um die Ecke ins Gebäude, bestieg mit zwei Sicherheitsbeamten den Fahrstuhl und fuhr zum sechsten Stock. Von den Angestellten im Depot hatten auf der Eingangsseite des Gebäudes in der Houston Street dies nur wenige mitbekommen, da der Konvoi ja in der Main Street hielt. Diejenigen, die es mitbekamen, wurden von den Polizisten im Eingangsbereich gleich zurück gedrängt. Connally winkte den Reportern, schnell die Treppe hoch zu eilen, um das Ereignis nicht zu versäumen. Dann wies er einige Polizisten an, dafür zu sorgen, dass Kennedy bei seinem Gang nicht von der Verwaltung des Schulbuchdepots gestört werden würde. Mit ihnen wollte er selbst sprechen.
    Der Präsident trat inzwischen im sechsten Stock des Texas School Book Depository als erster aus dem Fahrstuhl. In dem großen, nach drei Seiten des Hauses durchgehenden Lagerraum war außer Unmengen von Kisten aber niemand zu sehen. Vor einem Fenster in der äußeren Ecke zur Main Street und Houston Street hin waren etliche Kisten zu einer Art Mauer gestapelt. Kennedy nahm zunächst enttäuscht wahr, dass der Raum leer sein musste, aber er rief dennoch, ob da jemand sei. Die ebenfalls aus dem Fahrstuhl geeilten Sicherheitsleute riefen ebenfalls und begannen sich im Raum zu verteilen. Im Treppenhaus war das sich nähernde Getrampel der Reporter zu hören. Plötzlich trat ein Mann hinter der Kistenwand am Fenster hervor, der verdutzt und verängstigt aussah. Kennedy begann zu strahlen und trat auf ihn zu:
    „Erschrecken Sie nicht. Sicher wundern Sie sich, dass hier plötzlich ihr Präsident vor ihnen steht, aber ich habe mich spontan entschlossen, mit jemandem aus ihrer Firma persönlich zu reden, jemand der vorher nicht ausgewählt wurde. Haben Sie keine Angst und kommen Sie her."
    Doch der Mann, der sichtbar erblasste, wich eher zurück. Sein zutiefst erstauntes Gesicht wechselte darauf in ein seltsam verstörtes Lächeln, wobei er gleichzeitig begann, die Hände in einer verneinenden Geste zu bewegen. Dann bewegte er sich langsam rückwärts zum hinter ihm liegenden Fenster. Dieses Fenster war geöffnet und der Weg nicht durch Kisten versperrt. Der Fenstersims war ungewöhnlich niedrig, nur etwa dreißig Zentimeter hoch. Kennedy versuchte, den überaus verblüfften Mann, der immer noch kein Wort sprach, zu beruhigen.
    „Haben Sie keine Angst. Ich will nur mit ihnen reden. So kommen Sie doch her. Natürlich müssen Sie überrascht sein, dass ich plötzlich vor Ihnen auftauche, aber …"
    Weiter kam er nicht, denn der Mann war bei seinem Zurückweichen am Fenster angekommen, stolperte über den Fenstersims, verlor das Gleichgewicht, brach rückwärts durch das Fenster und stürzte mit einem Aufschrei in die Tiefe. Kennedy und die Anderen brüllten noch „Vorsicht!", doch es war zu spät. Aufgeregt rasten alle zum Fenster. Draußen hörte man das Geschrei der Massen sowie einen dumpfen Schlag. Alle drängten sich zu dem durchbrochenen Fenster. Kennedy streckte den Kopf hinaus, sah unten den zerschmetterten Körper des Mannes liegen und die nach oben zeigenden Menschen. Kennedy verschlug es die Sprache. Die Sache war so entsetzlich, dass er keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Er zog seinen Körper aus dem Fenster zurück und drückte seine Hände geschockt vom Ereignis auf den Mund. Er wollte es nicht glauben. Das dürfte das Ende seiner Karriere sein!
    Dann fiel Kennedys Blick nach links in den Bereich des linken Nachbarfensters. Ein Sicherheitsbeamter hatte die aufgestapelten Kartons zur Seite geschoben, was die Sicht auf die Ecke vor dem Fenster freigab und er sprach erregt: „Mr. President, schauen Sie sich das mal an!"
    Vor dem Fenster waren einige Kisten wie eine Art Tisch mit Sitz aufgestellt. Ein Karton lag leicht quer auf dem Fenstersims. Die Kartons bildeten eine Auflage, für etwas Langes. Kennedy brauchte nicht viel Zeit, um zu erkennen, was es war: Ein Gewehr mit einem Zielfernrohr!
 


PRESSESTIMMEN

 

Ein Mistkäfer war Zeuge!

Am Abend des 11. November 2009 wurde in der Gemeindebücherei Erlensee die Akte John Fitzgerald Kennedy ein weiteres Mal geöffnet.
Buchautor Hans-Jürgen Lenhart präsentierte einem gebannten und immer wieder überraschten Publikum den Tathergang der Ermordung des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika mit reichlich Bildmaterialien und Objekten, die in mehr oder weniger direktem Zusammenhang mit dem Attentat stehen oder standen. Aus völlig neuen, sehr ungewöhnlichen Perspektiven, zum Beispiel aus den „Augen“ der Gebäudefenster oder eines Skarabäus (Mistkäfers). Und das Ganze auch noch mit unterschiedlichem Ausgang – ja, richtig gelesen: In einem Großteil der 35 verschiedenen Versionen Lenharts überlebt Kennedy am Ende!
Begleitet wurde dieses satirische Live-Hörspiel vom Erlenseer Perkussionisten Jürgen Weiß, der zum einen mit einer Vielzahl von „Geräusch-„ und Rhythmusinstrumenten den Vortrag untermalte und zum anderen, wann immer dies angebracht war, in die verschiedensten Rollen schlüpfte.
Höhepunkt der Veranstaltung war Hans-Jürgen Lenharts esoterische Rückführung in ein früheres Leben durch den „Therapeuten“ Jürgen Weiß, die auch tatsächlich funktionierte, wenn auch mit überraschendem Ausgang ...
Nach dem Signieren der gekauften Bücher im Anschluss an den Vortrag nutzten noch viele Besucher die Möglichkeit, mit den beiden Akteuren bei einem Glas Saft oder Wein leidenschaftlich über das Thema zu diskutieren.

http://www.erlensee.de/w3a/cms/Aktuelles/Presse/Aktuelles_-_Presse/Ein_Mistkaefer_war_Zeuge!.229079.html

 


 

Pressebericht online, www.auheim-kultur.de

**************************************

„Kennedy lebt!“ - Weltpremiere in Großauheim
Lesung von Hans-Jürgen Lenhart
- Förderkreis Kultur in Großauheim präsentierte Buchpremiere -

Hanau-Großauheim, 27.03.2009 (jw)
Bereits zum zweiten Mal war der SprachSteller und Panische Poet Hans-Jürgen Lenhart Gast des Förderkreises Kultur in Großauheim.

Diesmal präsentierte er den Auheimern nicht weniger als eine Weltpremiere. In einer exklusiven Lesung gab Lenhart schier unglaubliche Passagen und scheinbar  unumstößliche Fakten zum berühmtesten Attentat des Jahrhunderts, dem Mord an John F.Kennedy, wieder. Das Premierenpublikum war spätestens am Ende der Lesung froh,  in den AKU-Saal des Bürgerhauses Großauheim gekommen zu sein. Schließlich hatten sich die Besucher so für den Abend ein wasserdichtes Alibi gesichert und konnten nicht in den großen Kreis der verdächtigen Kennedy-Attentäter aufgenommen werden. Denn der schreckliche Novembertag des Jahres 1963 in Dallas bot viele skurrile und ominöse Geschehnisse und ungeklärte Rätsel. Die gebannt lauschende Gemeinde lernte den geheimnisvollen Regenschirmmann kennen, der im strahlenden Sonnenschein von Dallas, just in dem Moment, als die Fahrzeugkolonne Kennedys vorüber fuhr, plötzlich einen Regenschirm aufspannte. Ein paar Meter weiter stand damals auch ein als Sheriff verkleideter mysteriöser Zeitgenosse in der jubelnden Menge. Ungläubig, doch bei erdrückender Faktenlage, erfuhr man die Vor- und Hintergründe scheinbar banaler Dinge, wie Lee Oswalds Gardinenstange, eine irische Kartoffel, ein Einweckglas ohne Kennedys Hirn und andere harmlose Alltagsgegenstände, die alle das unklare Drama um das Ende des amerikanischen Präsidenten vervollständigten.
Das Publikum wurde gar Zeuge einer therapeutischen Rückführung, in der Jaqueline Onassis, geb. Bouvier, verw. Kennedy, scheinbar leibhaftig wurde.
Schließlich outete sich der in Hanau geborene Autor als letzter Mensch, den John F. Kennedy zu Lebzeiten wahrgenommen hatte. Damals, als der neunjährige Lenhart mit tausenden anderen Menschen an der Straße zum Fliegerhorst Langendiebach stand, Kennedys Wagenkolonne vorüber fuhr und der amerikanische Präsident ihm tief in die Augen schaute, bevor ihn die tödlichen Kugeln trafen.
War es so oder ganz anders? Hans-Jürgen Lenhart löste alle Rätsel, indem er noch mehr Fragen stellte oder die faszinierte Zuhörerschaft mit Antworten überhäufte.
Begleitet vom Großauheimer Multi-Perkussionisten Jürgen Weiß, der exotische Instrumenten wie Udu, Balafon, Hang, Heulsauger und anderem mysteriösen Schlagwerk Klänge entlockte und auch als Gouverneur und Therapeut den Dialog mit dem Präsidenten fand, wurde die Grenzen einer traditionellen Lesung spielend überschritten und neu gezogen. Fast alle von Lenhart aufgetischten Wahrheiten sind nachprüfbar, allerdings hapert es meist an deren  Deutung. Das stört den Autor wenig: Er stellt alles in Frage und kümmert sich lustig und lustvoll um Irrungen und Wirrungen. Wer mehr über „Kennedy lebt!“ erfahren möchte, kann das Buch im Buchhandel erwerben.

 


 

Hanauer Anzeiger vom 1.4.2009


 

 

ZurückWeiter
mail(at)panischer-poet.com
Top